Facebook macht Virtual Reality erlebbar

Demo Bild der App Spaces
01 Aug, 2018

Eine der größten Social Media Plattformen, Facebook, wagt sich in die virtuelle Realität. Es ist bereits auf diversen Wegen möglich, über Facebook in Kontakt zu treten, was kann denn da noch kommen? Das fragte sich wohl auch Mark Zuckerberg, als er der Idee nachging, Virtual Reality Treffen über Facebook ins Leben zu rufen. Wie weit Facebook dabei wirklich ist und ob wir eventuell bald von der Couch aus mit Freunden Kaffee trinken gehen können, wird in diesem Beitrag weiter erläutert.

Aktueller Stand von Facebook bezüglich Virtual Reality

Für Besitzer einer Oculus Rift Brille, ist es bereits möglich, sich in Spaces virtuell zu treffen sowie weitere Kontakte per Messenger einzuladen. Mark Zuckerberg kündigte auf der Entwicklerkonferenz F8 in San Jose (2017) an, dass zum Thema Augmented Reality von Facebook noch weiteres folgen wird. Die vorgestellte Demo 2016 unterscheidet sich in der Entwicklung deutlich von der Demo 2017. Man kann eindeutig sehen, was sich in dieser Zeit für ein Entwicklungsfortschritt getan hat.

Hier befindet sich das Video der Demo 2016:

(Quelle: Road to VR, 2016)

Hier befindet sich das Video der Demo 2017:
Video: Facebook VR Spaces – Trailer (Beta) (1:22)

Die App, mit der diese Interaktion möglich ist, heißt Facebook-Spaces. Spaces errechnet auf Basis des Nutzerverhalten oder des Profilbildes einen virtuellen Avatar mit dem man sich mit Freunden treffen kann. Der Fortschritt ist grandios. Momentan kann man miteinander sprechen, sich gegenseitig Orte zeigen, gemeinsam spielen, VR Objekte und Zeichnungen anfertigen sowie einiges mehr. Diese Treffen finden „in“ 360-Grad-Fotos statt, die von Facebook dargestellt werden. Es ist auch möglich, dass weitere Kontakte über die Videofunktion des Messengers in die aktuelle Konversation einsteigen. Der User sieht ein Display mit Gesicht und kann diesen Virtual-Reality-Anruf annehmen. Zusätzlich können sogar Bilder und Selfies mit einer virtuellen Kamera oder einem virtuellen Selfiestick gemacht werden. (vgl. golem.de, 2017)

Der Nutzen für die User 

Durch das virtuelle Treffen können Orte und Plätze erlebt werden, die man in der realen Welt nicht sehen kann. Auch die örtliche Entfernung spielt dabei keine Rolle. Es ist möglich, einem Freund in Amerika von Europa aus die neue Wohnung zu zeigen, in die man gezogen ist. Man kann auch gemeinsam 360-Grad-Videos ansehen. Die sich ohne Aufwand aus Facebook importieren lassen. Zusätzlich kann ein individueller, virtueller Raum gestaltet werden. In jede Funktion kann man Freunde einladen. Sogar ohne der Oculus Rift Brille ist es möglich, an den Erlebnissen teilzuhaben. Die Nutzer ohne Brille können die Bilder und Videos im Messenger empfangen und ansehen. (vgl. winfuture.de, 2017)

Wie kommt man nun zur Nutzung?

Grundvoraussetzung ist zunächst, dass man auf Facebook registriert ist und die Messenger-App von Facebook nutzt. Weiters benötigt man die Virtual Reality Brille Oculus Rift (das Unternehmen Oculus wurde von Facebook aufgekauft). Um nun in den Genuss der Virtual Reality Anwendung zu kommen, muss man sich im Oculus Store die App runterladen. Das Runterladen ist vollkommen kostenlos, man muss sich lediglich registrieren.(vgl. winfuture.de, 2017)

Fortschritt durch Technologie

Die Botschaft, die uns Facebook dabei mitgibt ist ganz klar: Technologie und Mensch werden eines. Jede Menge Funktionen bietet die App Spaces, man kann sich Blumen und Pizza schenken, gemeinsam Orte der Welt entdecken, an denen man noch nicht war, sogar ins Weltall kann man sich virtuell „beamen“. Für Menschen, die weniger digital unterwegs sind, sind das wahnsinnige Fortschritte der Technologie. Doch für Experten wie Chris Cox, Chief Product Officer von Oculus, bleibt trotzdem klar, dass VR-Content erst am Anfang steht: „Man muss Erzählungen finden, bei denen Virtual Reality Sinn machen. Es gibt jedenfalls schon ernste Investitionen im Kreativbereich“. (vgl. wired.de, 2017)

Demo Bild der Facebook App Spaces

Demo der App Spaces (Quelle: wired.de, 2017)

Social Virtual Reality

Es gibt bereits mehrere Entwicklungen zum Thema Social Media und Virtual Reality, die alle auf das Gleiche abzielen: Man lädt seine Freunde ein, dabei zu sein. Je nach Umfeld des Users, kann man sich momentan in der virtuellen App Spaces noch sehr einsam fühlen. Da viele Menschen noch keine Oculus Rift Brille besitzen und deren Anschaffung zu teuer ist. Die Oculus Rift ist aber essentiell um in der Social Virtual Reality sein zu können. Wenn also wenig Facebook-Freunde eine solche Brille besitzen, machen die Entdeckungen wahrscheinlich eher weniger Spaß.(vgl. wired.de, 2017)

Augmented Reality und Facebook

Wie Mark Zuckerberg auf der Entwicklerkonferenz F8 (2017) angekündigt hat, wird auch im Bereich Augmented Reality vieles entwickelt. Facebook benützt dafür die neuen Kamera Tools um eine eigene Augmented Reality Plattform aufzubauen. Der Sinn dahinter ist, dass man keine Brille dazu kaufen muss. Man benötigt einfach ein Smartphone und kann Grafiken und virtuelle Gegenstände in die reale Welt projizieren.

Die neue Kamera von Facebook aktualisiert sich bereits jetzt regelmäßig um einige Tools der Augmented Reality für die User zugänglich zu machen. So kann man zum Beispiel Glitzer Bärte, Blumen und vieles mehr wie bei Snapchat in reale Bilder einfügen. Weitere Entwicklungen werden folgen. (vgl. money.cnn.com, 2017)

Fazit

Wie bereits in weiteren Beiträgen von VRonliners dargestellt wurde, wird sich der Preis der Virtual Reality Hardware ab 2018 senken und für den Massenmarkt geeignet sein. Sobald das geschieht, kann man davon ausgehen, dass viele Facebook-User den Nutzen, den Facebook durch Virtual Reality erlebbar macht, verwenden werden.

Vor allem für diejenigen kann das interessant werden, die Familie, Freunde oder Bekannte im Ausland haben. Man benötigt dann nicht mehr teure Flüge und Unterkünfte um seine Lieben zu treffen oder gemeinsame Erlebnisse zu schaffen, sondern kann virtuell neue Orte gemeinsam entdecken. Das berühmte „sich wohin beamen“ wollen wird schon jetzt in der erweiterten Realität von Facebook möglich gemacht. Wir können also gespannt sein, welche Möglichkeiten da noch auf uns zukommen.

Für all jene, die nicht mehr auf 2018 warten wollen und denen der Preis für VR Hardware egal ist, die können sich jederzeit ein Ocululus Rift Headset sowie die geeignete App zulegen und in die virtuelle Welt eintauchen. Da bleibt uns nur noch eines zu sagen: „Viel Spaß beim Entdecken!“

Weitere Beiträge zu unseren Themen gibt es hier: Mit Virtual Reality die Wohnung einrichten oder Analyse der Zielgruppe von Virtual Reality.

Quellen

CNN tech, money.cnn.com (2017): „Facebook finally makes a virtual reality world“, URL: http://money.cnn.com/2017/04/18/technology/facebook-f8/index.html [Stand: 19.06.2017]

Golem Media GmbH, golem.de (2017): „Facebook stellt Beta seiner Virtual-Reality-Welt vor“, URL: https://www.golem.de/news/spaces-facebook-stellt-beta-seiner-virtual-reality-welt-vor-1704-127358.html [Stand: 19.06.2017]

WinFuture.de, (2017): „Facebook Spaces: Virtual-Reality-Raum für Freunde steht jetzt bereit“, URL: http://winfuture.de/videos/Software/Facebook-Spaces-Virtual-Reality-Raum-fuer-Freunde-steht-jetzt-bereit-17678.html [Stand: 19.06.2017]

WIRED, wired.com (2017): „Facebook’s bizarre VR App is exactly why Zuck bought Oculus“, URL: https://www.wired.com/2017/04/facebook-spaces-vr-for-your-friends/ [Stand: 19.06.2017]

Video Quellen:

Road to VR (2016): „Facebook Social VR Demo – Oculus Connect 2016“, URL: https://www.youtube.com/watch?v=YuIgyKLPt3s&feature=youtu.be [Stand: 19.06.2017]

 

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